Novillero mit Tomte in Hamburg, EssenBochum, etc.

6. Oktober 2008 - 6:21 (223) Uhr

Großartige Neuigkeiten, Freunde! Die wie erwähnt wundervollen Novillero touren zum ersten Mal in Europa! Und es wird noch großartiger: Sie touren genaugenommen durch Deutschland - spielen also genau vor deiner Haustür, womit ich jetzt besonders die Termine in Essen (Weststadthalle,Bochum (Zeche, 07. November) und Hamburg (Große Freiheit 36, 21. November) meine - aber da sind natürlich noch viel mehr.

Headliner werden jeweils Tomte sein, die ja schon allein ziemlich rocken - von Novillero live aber locker an die Wand gespielt werden. Insgesamt gilt da absoluter Anschaubefehl.

Überhaupt: Novillero in der Großen Freiheit - wie geil ist das denn?

Update: Das Konzert in Essen findet in Bochum statt, steht im Tomte-Myspace-Blog.

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Jubiläum

18. September 2008 - 10:46 (907) Uhr

Heute bin ich einen Monat hier. Meine Postingfrequenz hat sich nicht wesentlich erhöht, mein Schlafmangel dagegen erreicht gerade irrwitzige Höhen. Und das aus den ganz falschen Gründen: Lernen. Lesen. Schreiben. Nicht Bands sehen, Bier ausprobieren, feiern.

 

Verrauschte nächtliche University of Winnipeg. Bildseite: http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/3449564

Verrauschte nächtliche University of Winnipeg. (Bildseite: http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/3449564)

Das alles hat den unangenehmen Beigeschmack von Nutzlosigkeit. Die Betreuung hier ist besser - um Welten - als in Duisburg, wahrscheinlich Deutschland insgesamt. Der Unterricht ist interessanter. Das ganze System trifft den Kompromiss aus Verschulung und freier Bildung viel besser. Aber trotzdem: Das akademische, wissenschaftliche Niveau hier ist durchgehend niedriger. Das sorgt zwar für interessante (und massenhaft anfallende) Lektüre direkt von den Bestsellerlisten. Aber die ist eben nicht wissenschaftlich, argumentiert und belegt nicht, wie es wissenschaftliche Literatur tut.

 

Downtown Winnipeg. Der öde Part. Bildseite: http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/3449571

Downtown Winnipeg. Der öde Part. (Bildseite: http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/3449571)

Die Stadt hat es mir immer noch angetan, fühlt sich beinahe schon etwas heimisch an. Natürlich hat Winnipeg nicht die imposante Schönheit von Riga und wird es mir viel schwerer machen, hier ein vernünftiges Reiseprogramm auf die Beine zu stellen. Aber die Stadt hat ihren Charme. The Peg hat eine eigene Magie - man muss sich nur drauf einlassen. Aber das erwähnte ich ja schon. Und dann ist da noch die Musik.

Novillero bei der A Little Tradition-Releaseparty im Pyramid. Bildseite: http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/3449612

Novillero bei der "A Little Tradition"-Releaseparty im Pyramid. (Bildseite: http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/3449611)

Klasse. Ich erwähnte schon, wie großartig die Szene hier ist. Ich erwähnte auch schon, wie sehr ich mich auf Novillero freue. Und: Meine Erwartungen wurden übertroffen. Eines der besten Konzerte, die ich seit langem besucht habe.

Übertroffene Erwartungen scheinen hier Programm zu sein. Drückt mir die Daumen, dass das so bleibt.

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“Hat mit der Isolation zu tun”

11. September 2008 - 8:10 (298) Uhr

Winnipeg - jedenfalls seine Handelskammer - ist ziemlich stolz drauf, in der Mitte zu liegen. In der Mitte Kanadas und des nordamerikansichen Kontinents. Es sei daher von überall gut zu erreichen, heißt es.

Das ist Bullshit. In einem Land von der Größe Kanadas heißt das nur, dass Winnipeg von überall weit weg ist. Und das ist gut so. Denn laut der mir bisher unbekannten Seite allbusiness.com hat die unfassbar reiche, vielseitige Musikszene hier mit eben jener Isolation zu tun. Und die ist ungeachtet der Grüne beeindruckend: Ich war in den letzten drei Jahren nicht auf so vielen Konzerten wie in den vergangenen drei Wochen in Winnipeg. Und fast die Hälfte der Gelegenheiten habe ich noch ausgelassen. Morgen (2008-09-11) spielen nun Novillero (MySpace) im Pyramid Cabaret, die ich nicht nur schon einmal unwissentlich in einer Episode von Monk sah, sondern auch ziemlich klasse finde. Womit ich übrigens nicht allein dastehe (PDF). Um es nicht bei grauer Theorie zu belassen:

 
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Mehr zum anhören und runterladen gibts auf der Seite von Novillero.

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HEXES & OHS am Mittwoch im Lo

9. September 2008 - 4:52 (161) Uhr


HEXES & OHS (MP3-Downloads/Video, MySpace) spielen morgen (10.09.2008) im Lo. Klingt nach Spaß - ich werde da sein.

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Sokos “I’ll kill her” - oder: Von der Langsamkeit des Rundfunks

17. Mai 2008 - 8:18 (804) Uhr

Vor ungefähr einem Jahr schrieb ich hier über das grandiose I’ll kill her (nur echt mit dem absolut herzerweichenden französischen Akzent), nachdem auch schon Jojo von Beetlebum und Max von Spreeblick drüber geschrieben haben.

Vor kurzem hörte ich den Track dann zum ersten mal auf 1live. Und seitdem immer häufiger. Radio ist so langsam.

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Synästhesie

8. April 2008 - 11:23 (933) Uhr

Jetzt weiß ich, wie man Musik schreibt. Elektronische zumindest.

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Ich bring sie um: “I’ll kill her” von Soko

25. Juni 2007 - 7:25 (767) Uhr

Manchmal mag ich solche Musik ja, jetzt gerade zum Beispiel:

 
icon for podpress  Soko - I kill her [4:04m]: Play Now | Play in Popup | Download

(Link zum Video-Original bei Dailymotion)

Gefunden (und mit einem lustigen Comicchen ausstaffiert) hats übrigens Beetlebum, bei dem es wiederum Spreeblick-Max gefunden und mit einem viel besseren Titel versehen hat, wo ich es dann schlussendlich gefunden habe.

Und das große Ganze? Das ist wieder mal eine technische Spielerei. Im Zuge meines Podcast-Ausprobierens wollte ich nämlich mal ein Video hier lokal einbinden. Wenns irgendwas merkwürdiges tut - ab in die Kommentare damit!

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Richtig tief drin

26. Mai 2007 - 1:29 (020) Uhr

…im Allerwertesten. So ist dieser Tag. Erst hetze ich kurz vor Ladenschluss in den [tag]Supermarkt[/tag], wusele durch die Regale, bis ich alle Einkäufe mühsam auf meinen Armen aufgeschichtet habe, dann stelle mich schwerst beladen in die monströs lange Schlange - nur um ganz vorn, so quasi schon am Bezahlen, feststelle, dass daraus nichts wird: Die Hosentasche ist leer. Anstelle des Portemonnaies - nichts. Also zurückgedrängelt, noch mal durch den Laden gehetzt und alles wieder verstaut. Nix wie weg da.

Daheim werden dann Pl��ne für den Abend gemacht. Wuppertal ist angesagt, da soll eine sehr interessante Feierlichkeit mit einer großen Auswahl guter [tag]Musik[/tag] stattfinden. Nur: [tag]Wuppertal[/tag] ist ne Ecke weg. Da ich derzeit ja aber Räder habe, ist das kein Problem. Also wird die offizielle [tag]Wegbeschreibung[/tag] ausgedruckt, die mich doch tatsächlich beinahe an der Haustür abholt. Um mich dann mitten in der Wüste auszusetzen. Mit verbundenen Augen. Da steht nämlich etwas von einem Autobahnkreuz, an dem man auf eine [tag]Autobahn[/tag] A46 Richtung Dortmund abbiegen soll. Es gibt zwar irgendwann auch ein Autbahnkreuz mit einer Autobahn Richtung Dortmund, aber das heißt ganz anders. Und außerdem hat die Autobahn die Nummer 42. Da im Pott ja jede Straße überall hin führt, beschließe ich, mich an den Plan zu halten. Aber da kommt keine A46. Dafür aber die holländische Grenze, und zwar immer näher. Irgendwann dann nehmn die Zweifel überhand und ich frage in einem Autohof nach dem Weg.

“Hahaha! Da hamse sich aber ziemlich weit verfahren! Da müssense ganz zurück und auf die A42!”

Große Explosion
Soooo kurz davor..(Bild: public.resource.org, Lizenz)

Nach einer Frustrunde bei McDrive gehts zurück auf die Bahn, die Musik ist mittlerweile ohrenbetäubend laut eingestellt. Und die Musik ist angemessen für meine Explosivität. Und dann steht da dieses Schild. Dieses eine, vermaledeite Schild, dass mir zeigt, wie weit ich in die falsche Richtung gefahren bin: 51km. Einundfünfzig Kilometer. Die ich wieder zurückfahren muss. Das sind dann einhundertundzwei Kilometer. Oder einhundertundzweitausend Meter. Oder eine gottverdammte Menge Sprit, der unter 1,40 pro Liter nicht zu haben ist. Eyjjjjjj… So kurz davor, echt, sowas gibts gar nicht! Diese verdammten, hirnamputierten unterbelichteten dämlichen miesen Kopien blöder Arschlöcher, die diesen in allen wesentlichen Belangen falschen Plan geschrieben haben. Eyjjj…. Wenn ich könnte, wie ich wollte! Alter… Und dann noch dieser kleine Idiot, der fuffzich Kilometer in die falsche Richtung gondelt, ohne sich zu wundern. Und ohne Geld einkaufen gehen will, ey, wenn ich den in die Finger kriege, dann!

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