Kategorie: Gedanken


Vorbei.

18. Juli 2006 - 2:06 (046) Uhr

Es ist vorbei. Ein für alle mal vorbei, seit Freitag, 11:40 Uhr. Naja, eher 12:00, der Flieger hatte nämlich Verspätung. Und schon anderthalb Stunden später, also um 12:30 (hähä, Zeitverschiebung!) stand ich wieder auf Hamburger Boden. Würde ich jetzt ausgelatschte Pfade betreten, schriebe ich: “Die Heimat hat mich wieder”.

Aber das tue ich nun einmal nicht; außerdem ist es seit Jahr und Tag bekannt, dass meine Heimat in der french bar in Riga liegt.

Aber das ist ja auch vorbei.

Also: Wie fühle ich mich jetzt? Tobis Mutter fragte mich heute, ob ich denn traurig sei, wieder hier zu sein. Und in meiner Antwort darauf habe ich meine Gefühlslage bis jetzt am Besten in Worte fassen können: Nein, ich bin froh, wieder hier zu sein. Ich bin nur traurig, nicht mehr in Lettland zu sein.

Nach dem Fazit fragt mich bitte erst, wenn ich ein bisschen Abstand habe. Bis jetzt fällt mir dazu nur Gewäsch ein.

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Langsam…

10. Juli 2006 - 3:05 (587) Uhr

Langsam sollte ich hier ein Fazit ziehen. Aber ich will gar nicht weg, bin doch gerade erst angekommen. Und welche Stadt kommt danach? Ich würde mich schämen, von Bamberg ins Grab gebracht zu werden. Drückt mir die Daumen für Berlin, bitte.

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Überlebt: Turin

10. Juli 2006 - 2:48 (575) Uhr

Dieses Blog heißt this city will kill me und bisher hab ich auch gedacht, dass sich diese Vorhersage bewahrheiten würde. Besonders, als ich die Domain registriert habe. Da waren nämlich noch alle da. Und jetzt bekomm ich so langsam zweifel daran. Ich bin nämlich selbst bald nicht mehr da. Freitag, 11:40 Uhr, geht mein Flieger gen Heimat - und ich lebe noch. Aber vor allem war ich mir sicher, dass Riga die Stadt sein würde, in der Unkraut letztlich doch vergeht. Und jetzt war Turin so verdammt dicht dran. Turin, die italienische Industriestadt und nicht Riga, die kleine, baltische Metropole, die niemals schläft und auf ihre liebenswürdige Art ganz groß ist.

In Turin habe ich nämlich einen schweren Fehler begangen. Ich habe mir das WM-Halbfinale Italien-Deutschland angeschaut. Vor der Großleinwand im Zentrum, allein unter 20.000 Italienern. Naja, nicht ganz allein, Rita hat auch Elefantentränen für Deutschland vergossen. Trotzdem bleibt da zwischen uns und dem Rest noch der durchaus beträchtliche Faktor zehntausend. Und der besagt vor allem eines: Das war eine ganz, ganz schlechte Idee. Fahre niemals ins Land deines Fußballgegners, um dir dort das Spiel anzuschauen. Vor allem nicht, wenn deine Mannschaft zufällig auch noch die Deutsche ist, die Weltmeisterschaft auch dort stattfindet und der Fußballgegner Italien heißt und aufgrund eines kleinen Ligaskandälchens gerade versucht, mit der Nationalmannschaft das gebrochene Fußballego wieder aufzurichten. Das trägt nämlich alles nicht zu einer freundlichen Atmosphäre bei. Da fliegen dann Flaschen gen Leinwand - und zwar nicht nur bei Übertragungsstörungen - und gereckte Mittelfinger zur deutschen Elf. Da hallen Sprechchöre, die ich trotz meiner beschränkten Italienischkenntnisse ansatzweise verstehe. Sprechchöre, die nicht für das italienische Team jubeln, das fast nie (Allessandr Del Pieros Ballkontakte bildeten hier eine rühmliche Ausnahme), aber dafür umso ausführlicher auf das gegnerische Team schimpfen. Da wird man von den Austausch-Teamleadern beinahe schon grob umquartiert weil die ja italienisch können und deshalb verstehen, was hinter uns gesprochen wurde. Und das war offensichtlich nicht unbedingt wohlwollend. Und das schlimmste: Da steht man 120 Minuten fast schweigend da, flüstert nur untereinander und unterdrückt jede Emotionsäußerung. Kein Jubeln, kein Schreien, kein Springen, nur Stille inmitten von italienischen Flaggen und Schlachtgebrüll. Das tut physisch weh, das zerrüttet - so pathetisch das auch klingen mag. Dagegen treten die vier verlorenen Wetten in den Hintergrund, da singt man fast gern die italienische Nationalhymne vor versammelter Mannschaft, wenn man das nur nie wieder mitmachen muss. Die blanke Verzweiflung am Ende, als das völlig unnötige 2:0 jedliche Hoffnung auf ein typisch dummes, deutsches Wunder vernichtet. Als man inmitten von unvorstellbarem, befreiten Jubel, bespritzt von Sektduschen immer noch nicht fassen kann. Als zwar die Anspannung, die permanente Fluchtbereitschaft abfällt, eigentlich befreiend, aber nicht, wenn an ihre Stelle nur Unglauben tritt.

Nach dem Spiel war ich jedenfalls küger, verdammt geladen, wütend -nicht auf Italiener oder Deutsche, einfach nur so, ziellos, frustriert- und bemüht, ein guter Verlierer zu sein. Hab natürlich geflucht, geschimpft, gebrüllt, was der deutsche Wortschatz so hingibt, aber gleichzeitig versucht, mich mit den Italienern zu freuen. Sie haben es sich ja auch verdient, haben besser gespielt und überhaupt, wenn zuhause alles vor die Hunde geht, soll man denen den Triumph außerhalb doch gönnen. Ist mir aber nicht wirklich gelungen. Und die “Germania merda!”- und “Il Tedescholi e bastardo!”-Rufe waren da auch nicht wirklich förderlich.

Obwohl diese zwei Stunden für mich immer die Erinnerungen an diesen Austausch prägen werden, war das natürlich nicht alles. Da waren noch jede Menge Pasta, gutes italienisches Eis, interessante Leute und sogar ein wenig Arbeit mit durchaus interessanten Ergebnissen. Aber im Ernst: Das verblasst jetzt schon.

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Liveticker

20. Juni 2006 - 4:37 (650) Uhr

In der echten Welt ist Fußball und ich muss hier in diesem stickigen Computerraum sitzen. Naja, dafür gibts ja Liveticker.

1:0 übrigens gerade. Und es liest sich wie ein Hammerspiel. Schöne Scheiße.

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BWL…

19. Juni 2006 - 3:55 (621) Uhr


…ist schließlich die akademische Manifestation von kleingeistiger
Bauernschläue.

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Schwule Cowboys

16. Mai 2006 - 1:06 (504) Uhr

Hab vorgestern Brokeback Mountain gesehen. Sehr gter Film, auch wenn man die nuschelnden Cowboys kaum versteht im O-Ton. Bitte, Jungs, nehmt die Zähne beim Sprechen auseinander! Dann klappts auch mit dem (Zelt-)Nachbarn!

Abseits davon ging mit der Film ziemlich nahe - Unrecht regt mich immer auf. Ich kann mir dreißig Horror-Metzel-Schlachterfilme ansehen und drüber lachen, aber wenns um bösartige, dumme Menschen geht, wenn Menschen Unrecht begehen, dann trifft mich das.

War bei Hotel Ruanda ganz besonders extrem. Ein Film, den ich hiermit jedem ganz dringlich ans Herz legen will.

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Metaträuming

15. Mai 2006 - 3:48 (617) Uhr

Es ist heiß, die Atmosphäre ist schwitzig, in jeder Hinsicht und bester Heinz-Strunk-Manier. Die kleine Kneipe steht in irgendeinem ostdeutschen Dorf und wartet mit Tanzsaal und entsprechender Jugend auf. Carsten mittendrin, aus irgendeinem Grund wird hier Brittas Abschied gefeiert. Zum Wasserlassen gehe ich raus, begegne auf dem Weg nach draußen einer ostdeutschen Dorfglatze, halbwüchsig und dem Aussehen nach noch mitten im Stimmbruch. Die Ratte will sich vor ihrem Kumpel aufspielen und wirft mir einen spöttischen Spruch hinterher. „Öy, starker Mann“ oder so etwas in der Richtung, ich weiß es nicht mehr und hab es schon da nur halb verstanden (akustisch wie auch allgemein). Das Bengelchen dreht sich wieder zu seinem Mitidioten um, fest überzeugt, dass ich die Sache auf sich beruhen lassen werde. Ist ja sonst auch meine Art. Aber heute nicht: Auf dem Absatz kehrt gemacht, den Pimpf am Schlawittchen gepackt und ihm gewaltig böse nahegelegt, sowas doch in Zukunft zu unterlassen.

Draußen, auf dem Weg zurück vom Wasserlassen, begegnet er mir dann wieder. Wieder fällt ein doofer Spruch, aber diesmal bin ich humoriger aufgelegt und sage scherzhaft, man könne auch reingehen und das dort klären.

Irgendwann später, es war noch hell, begegnet mir der Wichtel dann wieder und wird beinahe gewalttätig. Solche Leute sind in solchen Umgebungen generell in Überzahl, also zieh ich ihm diesen Trumpf aus dem Ärmel. „Siehst du den da?“, frage ich und deute auf Fabrizio, der grad vorbeigeht. Der Nachwuchsrassist tut ahnungslos: „Den Nigger?“. Ich bin etwas perplex, ist doch weit und breit niemand, der auch nur ein Melanin-Molekül über dem dunkeldeutschen Durchschnitt läge: „Nein, den Punk“. Und dann hab ich ihm noch klar gemacht, dass beim nächsten Satz seinerseits dreißig davon vor der Tür stünden. Was dann mit ihm passiere, könne er sich ja denken. Carsten findet sich klug.

Als dann der mindestens vier Meter große Comicwirt die Party (irgendein Pärchen hat die verbotene Tür in der Garderobe geöffnet) mit Gewalt räumt (und meine Brille wahrscheinlich kaputt macht), wacht Carsten auf.

Zumindest fast. Er versucht dann nämlich, das Ganze zu blocken, scheitert aber daran, dass er das Notebook nicht aufklappen kann. Das ist nämlich irgendwie mit dem Handy verschmolzen und lässt sich jetzt in mindestens acht Dimensionen klappen und hat vier Displays. Die Verwirrung endet erst, als Claudia anruft.

Und die nächste beginnt: Kann man in Traum b) realisieren, dass Traum a) nur ein Traum war? Und sich dessen erinnern, sich darauf beziehen, ja davon träumen, geträumt zu haben? Und hab ich den ersten Traum wirklich gehabt oder hab ich das nur – geträumt? Und ist sowas schonmal irgendwem anders passiert?

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Senf, persisch scharf

12. Mai 2006 - 1:56 (538) Uhr

Mich hat man auch schon oft als Shitklirrkopf bezeichnet
“Mich hat man auch schon oft als Shitklirrkopf bezeichnet”©Fox
ShitklirrkopfPolitwirrkopf nennen sie mich. Und hauen mir publizistischen Abfall um die Ohren. Thema ist der Iran und Stern, Zeit, Economist oder wie sie alle heißen haben mehr oder weniger Interessantes zu sagen; schreiben den Teufel an die Wand oder den Westen an den Pranger, je nachdem. Kurz: Dem ist nicht zu entkommen. Treiben wir die Sau also noch einen Meter weiter durchs Dorf und schließen auch dieses Schlupfloch.

„Was wollen die eigentlich alle?“ frag ich mich ein fürs andere Mal. Was ist an dem Peugeotfahrer in Teheran schlimmer als an all den anderen großen und kleinen Diktatoren der Welt? Dass er, was als Ausnahme in dieser Gruppe gelten dürfte, einigermaßen ordentlich gewählt wurde, wird es wohl kaum sein. Ein größerer Unterdrücker als andere, zumal in der muslimischen Welt, ist er auch nicht – eher im Gegenteil, aber dazu später mehr. Da ist natürlich die Hetze gegen den Staat Israel und die Juden im Allgemeinen, die dieser Mensch fortwährend absondert wie ein giftiges Sekret. Aber: Kann man die ernst nehmen? Mir scheint es eher, als würde sich da jemand um Kopf und Kragen reden. Die iranische Wirtschaft liegt am Boden, nicht einmal beim Öl sieht es allzu rosig aus und bei den Arbeitslosenzahlen werden selbst leidgeprüfte Deutsche blass. Früher hätte man all das ja noch wegleugnen können, aber im Zeitalter von Satellitenfernsehen, Internet und Blogs lässt sich das Volk nicht mehr dumm halten. Zumal nicht eines, das so gebildet und jung ist wie das iranische. Entschuldigt wird dadurch keine Äußerung, aber es fällt doch leichter, sie einzuordnen: Säbelrasseln nach außen – um die eigenen Leute auf Linie zu bringen. Dabei helfen äußere Feinde nämlich ganz toll, das lernt man schon im ersten Semester „Demagogie“ und das weiß auch ein gewisser Präsident, der das mit den Wahlen ein paar tausend Kilometer weiter westlich auch nicht so ernst nimmt.

Darf man darum aber die Tiraden aus Teheran als leeres Gerede abtun? Sicher nicht, aber es gilt trotzdem, ein gewisses Augenmaß zu wahren. Zum Beispiel in der Atomfrage: Dadurch, dass man dem Iran die zivile Nutzung der Atomenergie verbietet, liefert man den Mullahs und dem Präsidenten Argumentationshilfe. „Die halten unsere Wirtschaft klein und verhindern, dass es mehr Arbeit gibt!“ ist da keine fernliegende Propaganda-These. Wiederum darf man hier das Argument der Nichtverbreitung von Atomwaffen nicht aus dem Auge lassen. Jede Atombombe auf diesem Planeten ist eine zuviel und jede, die neu dazukommt sogar zwei: Sie selbst und die, die nicht an ihrer Stelle abgeschafft wurde. Überlegen wir aber mal zwei Dinge: Wer versucht dem Iran das zu sagen? Da sind einmal die EU-3, von denen zwei selbst den Koffer mit dem großen roten Knopf herumstehen haben und ganz gern mal damit drohen. Da sind die Chinesen und Russen, die es beide nicht ganz so böse mit dem Iran meinen und auch ihre nuklearen Arsenale pflegen. Und ganz besonders sind da die USA, die nicht nur ein gigantisches Arsenal an Atomwaffen besitzen, sondern auch gerade ein Forschungsprogramm für neue Atombomben aufgelegt haben. Na gut, die zählen nur eingeschränkt: Die erlauben sich da ja den Luxus, so kindisch zu sein, nicht mit dem Iran zu reden. Fast hätte ich noch Israel vergessen, das nicht nur direkt um die Ecke liegt, sondern auch atomar bewaffnet ist und diese Nah-Ost-Exklusivität durchaus auch mit Waffen verteidigt. Als Iraner käme ich mir da ganz schön verschaukelt vor. Wie das Schmuddelkind, das nicht mit den schönen Spielzeugen der Anderen spielen darf.

Legen wir also die ideologische Brille ab und fragen uns, was an einem Iran mit Atombombe schlimmer wäre als an einem nuklearen Pakistan, Indien oder Frankreich. Würde Ahmadinedschad tatsächlich Israel von der Landkarte fegen? Wohl kaum. Denn dem Menschen liegt etwas an der Fortexistenz seines Landes. Und wenn nicht an der, dann an der eigenen. Würde er bösewichtigen Terroristen etwas von seinem Spaltmaterial abgeben? Vielleicht – und das gilt es zu verhindern. Nur bezweifle ich, dass dabei Verbote allzu hilfreich sind. Um das zu verstehen, muss man ein, zwei Dimensionen kleiner denken. Nehmen wir zum Beispiel Drogen und fragen uns, was da hilfreicher ist: Verbot oder Regulierung? Die Antwort kann nur letzteres sein, ist es doch in einem deutschen Dorf im Zweifelsfalle leichter, Sonntag nachts um halb drei einen Joint zu bekommen als ein Bier (sofern keine Tankstelle erreichbar ist;)), war doch die Alkoholikerrate in den Vereinigten Staaten nie höher als zu Zeiten der Prohibition und ist Marihuana in den liberalen Niederlanden weniger verbreitet als in den Nachbarstaaten, in denen es schlichtweg verboten ist. Im Iran ist es ähnlich: Ein Verbot wird den Iran nicht an der Urananreicherung hindern, es nimmt dem Rest der Welt nur die Kontrolle darüber. Erlaubt man es dagegen, gibt es kaum ein Argument, dass die Ausweisung von IAEA-Inspektoren rechtfertigt. Mehr Kontrolle gewährt nur eines: Technische Kooperation. Liefert man dem Iran ganz offiziell atomtechnische Ausrüstung, kann man darauf achten, was man da liefert. Baut man ganz offiziell am Kraftwerk in Bashir mit, hat man einen viel größeren Einfluss darauf, ob das gute Stück hinterher waffenfähiges Plutonium erbrütet oder nicht.

Überhaupt gilt es, den Iran ernst zu nehmen. Und zwar nicht als Gegner, sondern als ein Land wie viele andere auch. Damit würde man den Mullahs und Ahmadinedschad die Grundlage für einen guten Teil ihres antiwestlichen Populismus entziehen. Schon aus wirtschaftlichen Gründen würde man sich da eher auf die Zunge beißen – oder hat man vom Iran jemals etwas schlechtes über China gehört? Darüber hinaus hat man in Ahmadinedschad jemanden, der einem in gewisser Weise beim Handel mit Iran sogar das Gewissen erleichtern kann. Denn wird nicht der dunkle Iran der Sittenwächter und Steinigungen symbolisiert durch die Mullahs, jene fundamentalistisch-religiöse Überregierung aus Ewiggestrigen? Und stellt nicht ein Präsident wie Ahmadinedschad für die einen weiteren Machtverlust dar? Ein Präsident, der einem populären wie, laut den Mullahs, unmuslimischen Aberglauben anhängt, der dem Volk näher als dem Koran scheint? Die Mullahs verlieren dem Volk gegenüber ohnehin an Macht, was dem Westen die Chance gibt, den Machttransfer vom Klerus zur Politik zu unterstützen, auch wenn diese derzeit ein garstiges Gesicht zeigt. Der Preis dafür mag hoch erscheinen, aber dennoch ist kein anderes Land im nahen Osten (Israel ausgenommen) der Demokratie näher als der Iran. Dort ließe sich die Agenda von der Demokratisierung des Nahen Ostens umsetzen, ohne einen einzigen Schuss abzugeben. Es braucht dazu nur Mut und eine unzerrüttbaren Willen.

Danke für die Geduld, jetzt widme ich mich wieder wichtigen. Bettwäsche und lettischem Bier zum Beispiel (erwartet eindas Kompendium zum letzteren).

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