Unsensibel
1. April 2008 - 3:09 (590) UhrIst es eigentlich unsensibel, ein Buch mit diesem Spruch zu bewerben?
Der beste Spionagethriller seit dem 11. September.
Oder einfach nur unsinnig?
Vom Etagenklo zum Whirlpool - und zurück
Ist es eigentlich unsensibel, ein Buch mit diesem Spruch zu bewerben?
Der beste Spionagethriller seit dem 11. September.
Oder einfach nur unsinnig?
Mein neues Lieblingswort: Verjährt.
Außerdem noch ein evtl. nützlicher Hinweis für meine geschätzten Mitduisburger: Es gab wohl Computerprobleme in der Bußgeldstelle/ im Ordnungsamt/ in der Stadtverwaltung/ wo auch immer die bösen Zettel nach unfreiwilligen Straßenfotosessions herkommen. Daher sind offenbar eine ganze Menge Bußgeldbescheide verspätet versandt worden, was dann mein obiges Wort in Erscheinung treten lässt. Drum: Wenn ihr jetzt einen bekommt, unbedingt das Datum des Tattages prüfen. Wenn es mehr als drei Monate her ist, stehen eure Chancen nicht schlecht…
Nüchtern feiern geht viel besser, als ich immer dachte. Und wieder hat mir der Job eine Erfahrung beschert, die ich sonst nicht gemacht hätte - auf Partys der Wodka-WG bleibt man nicht nüchtern, vor allem nicht auf der großen Abschiedsparty. Eigentlich.
Nur eine Frage bleibt: Gibt es eigentlich gutes alkoholfreies Bier? Krombacher und Warsteiner sind jedenfalls mehr Malzbier als Bier. Und Malzbier mochte ich noch nie, nicht einmal wenn es Kwass heißt. Aber vielleicht sollte ich mich da alter Erfahrungen bedienen.
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Extensive Studien haben ergeben, dass der Titel dieses Blogs derzeit zuviel verspricht - This city wont kill me. Diese Stadt hat gar nicht die Eier dazu, noch viel weniger die Verve, den Elan oder die Abgebrühtheit. Das soll gar nicht heißen, dass ich Duisburg nicht mag - ich habe es mittlerweile zu akzeptieren gelernt. Aber dieses Blog entstand in Riga, und Riga ist eine Schlampe vor dem Herrn. In Riga habe ich mich verliebt, mit Duisburg habe ich mich abgefunden. Von Riga hätte ich mich mit einem Lächeln umbringen lassen und hätte es, sie (denn Schlampen sind weiblich, Riga vorneweg), hier in Duisburg wäre höchstens ein Unfall vorstellbar.
Lange Rede, kurzer Sinn: Name und Stadt passen nicht zusammen. Eins von beiden muss also weichen. Und den Blognamen zu ändern kommt ja mal gar nicht infrage - immerhin gibts mit dieser Adresse so einen netten “Zeig mir deine Mailadresse und ich sag dir, wer du bist”-Effekt. Außerdem bin ich bekanntlich sentimental. Drum muss also die Stadt weichen, zumindest für zwei Wochen. Und sie macht Platz für eine der ganz wenigen, die es mit der Königin des Baltikums aufnehmen können: New York. In nicht allzu ferner Zukunft hier.
Und ich gehe jetzt mit dem stolzen Gefühl zu Bett, in einem Beitrag nicht nur Riga eine weitere schnulzige Liebeserklärung gemacht zu haben, sondern auch vor der ganzen Welt mit meinem unbedeutenden Ausflug angegeben zu haben. Yay.
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Wahrlich widerhaft und ekelwärtig ist es, in Hundehaufen zu treten. Noch schlimmer, wenn der Haufen von planetarer Größenordnung ist und der Hund nicht nur eindeutig innerlich verwest, sondern auch noch unter schlechter Ernährung leidet - das arme Tier!
Dreist ist es nun, wenn sich ein Mensch, dem genau das passiert ist, im Bus ausgerechnet in meine Sitzgruppe setzt. Ich hätte fast gekotzt. Dir ins Gesicht, doofe Kuh.
Das wird eine Premiere: Ich lerne echte Blogger kennen, so aus Fleisch und Blut und von Angesicht zu Angesicht, statt immer nur von Tastatur zu Tastatur. Am Freitag (02.11.) treffen sich nämlich die Duisburger Blogger, bequemer auch Duisblogger genannt, um 19:30 in der Paulanbotschaft zu Duisburg. Prospero organisiert das Ganze und ich bin mal so frei, alle Interessierten auch an dieser Stelle einzuladen.
Der Blogtitel vom [Zebramädchen](http://blog.ashyra.de/) gibt mir Hoffnung:
…maybe if this blog is witty enough, somebody will finally love me
Die Hoffnung nämlich, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der die Bedeutung des Wortes “witty” kennt. Die muss ich nämlich immer erklären, wenn ich [das Shirt](http://xkcd.com/store/)(es ist das 14. in der Liste) zu [diesem Comic](http://www.xkcd.com) trage.
Ach ja, dass es noch mehr Leute gibt, die xkcd lustig finden, gibt natürlich auch Hoffnung. Aber das wusste ich eigentlich schon.
…der Busfahrer, der beidhändig gestikulierend mit der Professorin die soziologischen Hintergründe von Erstsemesterstudenten an verschiedenen Unis debattierte. Am Steuer.