Kategorie: Kommerzkram


Zimmerpflanze

7. Oktober 2007 - 8:10 (799) Uhr

So heiße ich seit Menschengedenken auf jeder Seite diesseits der Klarnamenpflicht. Zumindest, seit ich meinen Dritte-Klasse-Spitznamen und dessen Derivate abgelegt habe. Und jetzt kann man sowas kaufen:

Wandkleber zimmerpflanze
(Screenshot von dieser Seite)

Muss ich haben.

Nachtrag: Gefunden hat’s mal wieder sie hier.

Verwandte Beiträge:

Kommentieren » | Dinge, Ich selbst, Kommerzkram, Vernetzt

Wohlergehen und Gesundheit

10. September 2007 - 10:30 (896) Uhr

KFC - Für Wohlergehen und Gesundheit

Herzlich Willkommen im Nichtraucher-Restaurant von Kentucky Fried Chicken, denn Ihre Gesundheit und Ihr Wohlergehen sind uns wichtig.

…und dann tischen sie einem nen Neuner Hot Chicken Wings auf, von dessen Energiegehalt selbst Monster-SUVs dreimal zum McDrive und zurück fahren.([Bildlink](http://www.23hq.com/zimmerpflanze/photo/2408821 “Bildlink zu 23″))

Lecker isses trotzdem. Oder gerade drum.

Verwandte Beiträge:

Kommentieren » | Berlin, Kommerzkram, Schnappgeschossen

Schwarz, groß, regelmäßig: Socken

22. Mai 2007 - 4:46 (657) Uhr

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Ich habs ja angekündigt: Ich schreibe jetzt auch über Socken. Müsli und Wecker reichen mir nicht mehr, ich mach jetzt umfassendes Haushaltsproduktebloggen. Und das sogar bezahlt, auch wenn andere mehr bekommen: 38,22 Euro zahlt trigami resp. Blacksocks mir dafür, dass ich über die Socken letzterer Firma schreibe. Und ein Gratis-Paar Socken. Wobei das genaugenommen noch nicht einmal stimmt, denn in der Auftragsbeschreibung steht:

BLACKSOCKS ist ein Dienstleistungsunternehmen und verkauft keine Socken, sondern löst ein Problem.

Was auch stimmen mag, schließlich waren die Socken vorher bei mir ausgesprochen knapp. Aber ein einzelnes Pärchen schwarzer Wadensocken hat daran auch nicht wirklich viel geändert. Die Dienstleistung, die angesprochen ist, bezieht sich auf das Abosystem, in dem hier Socken verkauft werden: Für 69,90 Euro bekommt man zum Beispiel dreimal drei Paar schwarzer Wadensocken - verteilt über ein ganzes Jahr. Womit wir auch gleich sehen, warum ich nicht wirklich über die Dienstleistung schreiben kann: Nicht nur ist der Testzeitraum zu kurz, nein: 70 Euro für neun Paar Socken kommen mir auch recht teuer vor.

Grauer Socken-Karton
Grauer Sockenkarton-Innereien
Schwarze Socken Fuß
Aus der Post kommt ein grauer Karton, in dem wiederum eine Aromaschutzfolie ist, die einem schwarzen Socken-Paar Unterschlupf gewährt, worin zu guter Letzt meine Füße stecken.

Also beschränke ich mich auf die Socken (dazu gibt es hier übrigens noch eine Bilderstrecke, sobald mein Kartenleser wieder auftauchtWiedergefunden. Die Bildstrecke steht ein paar Zentimeter weiter links.). Und die sind schwarz, steckten in einem grauen Karton und das tollste überhaupt: Sie passen! Wer mich kennt, dem sind auch schon einmal meine Füße aufgefallen. Und wem die mal aufgefallen sind, der hat eine ungefähre Ahnung davon, dass der Einkauf von Fußbekleidung für mich nicht ganz unkompliziert ist. Meine Schuhgröße fängt nämlich mit einer fünf an und hört mit einer null auf.

Die Grundqualifikationen erfüllen sie also, diese Blacksocks. Doch ich wär nicht ich, wenn ich sie nicht auf Herz und Nieren getestet hätte. Also hab ich Schritt für Schritt die Packung geöffnet, die mir bei meinen Tests von großem Nutzen war. Im Karton waren die Socken nämlich noch einmal verpackt - in luftdichter Plastikfolie. Die tat mir den Gefallen, die Ausdünstungen der Socken zu beurteilen - Ausdünsten während der langen Reise aus der Schweiz ging ja nicht. Leider, muss ich sagen - denn so sehr ich auch den Erkenntnisgewinn daraus begrüße, so unangenehm ist mir doch der Geruch von Krankenhaus, Reinigungsmitteln und noch so ein paar Sachen, die ich nicht wirklich beschreiben kann.

Naja, man ist ja hart im Nehmen, also habe ich sie dann trotzdem irgendwann (gut ausgelüftet, versteht sich) angezogen und weder fiel mir die Haut vom Leib, noch erlebte ich sonst eine Form von Kollaps. Und sollte ich irgendwann doch an schleichender Sockenvergiftung erkranken, so kann man die Giftstoffe bestimmt nicht vom Rest an Mördersubstanzen in der Pottluft unterscheiden. Dafür wirkten sie gut gegen den anderen, mindestens ebenso unangenehmen Geruch: Den der Käsebakterien am Fuß nämlich. Was mich sehr freute, schließlich war der Testtag lang und die Zeit, in der meine Füßlein die frische Luft genießen konnten, hatte daran eher wenig Anteil. Und: Die Socken waren danach noch ganz. Keine Löcher, keine blasenmachenden Falten - nichts. Sehr gut. Auch die Testwäsche haben sie prima überstanden und den zweiten Testtag dann auch noch. Wäre nur dieser Geruch nicht gewesen, wäre ich vollauf zufrieden. Dann wären es Premiumsocken, zwar außerhalb meiner studentischen Finanzreichweite, aber da gehören sie schließlich hin. An die Füße von BWL’ern, die Sockenabos erfinden und daraus Unternehmen bauen, bei McKinsey arbeiten oder gleich Weltbankchef werden.

Verwandte Beiträge:

Kommentieren » | Dinge, Kommerzkram

Weiterhin korrupt

2. Mai 2007 - 2:35 (566) Uhr

Ich lasse mich schon wieder für einen Eintrag bezahlen. Diesmal geht es um Socken und ich bekomm mehr als doppelt soviel wie beim letzten Mal dafür. Nämlich 38.22€. Und ein Paar Socken. Das ist toll, denn Socken sind bei mir grad Mangelware - weiß auch nicht, wieso. Vor meinem letzten Heimaturlaub warens genug, jetzt reichen sie kaum noch eine Woche.

Verwandte Beiträge:

Kommentieren » | Ich sach mal, Kommerzkram, Machen, Selbstreferenziell

Bücherkauf im Internet: Booklooker und Buchticket

15. März 2007 - 1:59 (082) Uhr

Dieser Beitrag wurde gesponsert von trigami.com Hinweis: Dieser Eintrag wurde von trigami gesponsert.

Ich habe ja schon angekündigt, dass ich hier bezahlt schreiben würde. Bezahlt für die Tatsache, dass ich schreibe und nicht für die Meinung, die ich schreibe. Hier ist jetzt der erste Eintrag dieser Art: Vermittelt durch trigami schreibe ich eine Rezension des Bücherflohmarktes booklooker. Dafür bekomme ich 17,50EUR. Gemessen am Umfang ein Hungerlohn, aber gemessen an der Größe meiner Leserschaft ein Supereinkommen. Und bis jetzt habe ich nich nicht einmal das Gefühl, meine Seele verkauft zu haben. Aber zur Rezension:

Jeder hat schon einmal bei amazon Bücher gekauft. Und fast jedem werden dabei die Links zu weiteren Büchern - gebraucht wie auch neu - aufgefallen sein. Amazon ist nämlich neben einem Online-Kaufhaus mit Riesenangebot auch noch ein Online-Flohmarkt. Normalerweise ist das zwar ein klassischer Fall für eBay, aber gerade bei Büchern hat mich das Auktionshaus nie ganz überzeugt. Macht ja aber nichts, denn da gibt es ja noch spezialisierte Seiten. Zum Beispiel booklooker und Buchticket - die beiden Seiten, die ich für mein Lesefutter benutze. Booklooker kenne ich dabei schon länger, intensiver benutzt habe ich aber Buchticket - immerhin stammt daher fast meine gesamte Fachbuchausstattung für das Studium.

Erster Blick

Booklooker-Startseite
Sehr ähnlich: Die Startseiten von booklooker und…
Auf den ersten Blick ist nicht viel Unterschied auszumachen: Beide Seiten präsentieren sich in einem blau-weiß-roten Drei-Spalten-Layout, das so auch 2004 schon funktioniert hätte (und soweit ich mich erinnere auch hat). Das ist kein Problem, im Zeitalter von Schlagschatten, Pastellfarben und sich spiegelnden Beta-Logos mit abgerundeten Kanten doch eine Abwechslung. Größere Unterschiede lauern da schon unter der Haube: Das Buchticket-Startseite
…Buchticket.
Funktionsprinzip ist völlig unterschiedlich. Während man beim buchticket eigene Bücher gegen bis zu fünf Tauschtickets eintauscht, die man dann wiederum gegen neue Bücher eintauschen kann, ist booklooker ein klassischer Bücherflohmarkt: Private und kommerzielle Anbieter bieten hier neue, gebrauchte und antiquarische Bücher zum Verkauf an.

Angebot

Den Eigenangaben auf der Startseite zufolge hat booklooker mit beinahe zwölf Millionen gebrauchten Büchern gegenüber nur gut 700.000 bei Buchticket einen praktisch uneinholbaren Vorsprung. Und tatsächlich bin ich bei buchticket von Zeit zu Zeit auf Lücken gestoßen, war allerdings meist mit dem gefundenen zufrieden. Bei booklooker muss man, um sinnvoll die Suche durchführen zu können, die Ergebnisse auf gebrauchte Bücher beschränken - denn die Buchpreisbindung gilt auch im Internet und man hätte somit keinen Vorteil mehr von der Plattform. Schließlich gibt es neue Bücher bei Amazon und vor allem im Buchladen um die Ecke versandkostenfrei. Sowohl booklooker als auch Buchticket haben an den Kernbereich der Bücher noch weitere Medien angeschlossen. Bei Booklooker lassen sich noch Filme auf DVD sowie Musik kaufen, bei Buchticket gibt es zusätzlich noch gebrauchte Software.

Verkauf

Der Verkauf gestaltet sich bei beiden Plattformen vergleichbar einfach: Im ersten Schritt tippt man die ISBN-Nummer des Buches ein und bekommt dafür im zweiten Schritt eine bereits weitestgehend ausgefüllte Maske, die bei booklooker sogar schon ein Umschlagbild enthält. Jetzt noch den Zustand beschreiben und vielleicht noch das ein oder andere werbende Wort dazu - fertig! Bei booklooker fällt allerdings beim Verkauf eine Provision in Höhe von 6,9% an, die der Verkäufer zu tragen hat.

Fazit

Trotz des kleinere Angebots: Für einen armen Studenten wie mich, der zwar ein paar alte Bücher, aber keine müde Mark hat, ist Buchticket erst einmal das attraktivere Angebot. Obwohl das Angebot dort viel kleiner ist, ist es immer noch ausreichend und der unentgeltliche Austausch hat nicht nur Charme, sondern schont auch die Geldbörse. Hat man allerdings mal all seine Tickets aufgebraucht, einen Euro über oder ein Buch nicht gefunden, ist das riesige, günstige Angebot von booklooker die Bücherquelle der Wahl. Bequemer ist es außerdem - denn um dort ein Buch zu kaufen, muss ich nicht erst ein anderes zur Post bringen.

Verwandte Beiträge:

1 Kommentar » | Dinge, Kommerzkram, Sachen