Kategorie: Gemacht


Lang und gerade

8. September 2008 - 3:59 (124) Uhr

Wenn ich in fremden Ländern mit dem Auto unterwegs bin, endet das immer in einer Katastrophe. Eine lettische erwähnte ich hier schonmal (der darin versprochene Samstag schlummert allerdings noch unvollendet in den Entwürfen). Außerdem wären da noch blutverschmierte Polizisten um ein Uhr nachts, Blitzertickets aus Amsterdem, eine zigstündige Odyssee durch Paris oder eine 700$-Rechnung aus New York - allesamt faszinierende Geschichten, die ich bei einem Bier nur zu gern erzähle. Und allesamt Beleg für die eingangs aufgestellte These. Der jetzt der schwarze Schwan des induktiven Vorgehens begegnet ist:

Eine völlig ereignislose Ausfahrt. Unter schlimmsten Voraussetzungen: Ein amerikanischer Mietwagen, nur Frauen zum Navigieren und ein so weites Land, dass nach Adam Riese eine mindestens zweieinhalbjährige Irrfahrt durch das Nirgendwo fällig gewesen wäre. Passiert ist nichts. Eine lange Fahrt auf unfassbar geraden (siehe Karte) Straßen mit selten mehr als 100km/h. Ein Besuch im historischen Mennoniten-Dorf. Ein Fußbad im Lake Falcon. Nichts, aber auch gar nichts, was eine gute Kneipenkonversationsgeschichte hergibt.

Außer… ja, außer man schmückt die paar Meter innerhalb der Stadt kräftig aus, in denen das Auto mit sieben Personen besetzt war. Aber auch da hat die Polizei den Wagen neben unserem angehalten. Langweilig.

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Mein Winnipeg

26. August 2008 - 8:27 (811) Uhr

Filmexperten kennen Guy Maddin. Ich nicht. Ich hatte nur das große Glück, gestern seinen jüngsten Film im Kino sehen zu können: My Winnipeg. Ein Film so absurd und witzig, dass ich aus dem Lachen - oder besser: dem profanen Lachen weit überlegenen Schmunzeln - nicht herauskam. Eine Liebeserklärung voller Abscheu an diese schlafwandelnde Stadt an den Forks unter den Forks, die jeder verlassen will und die doch niemanden gehen lässt. Wundervoll. Und so lehrreich! Nichts wusste ich über gestapelte Schwimmbäder und Flussmündungen, Schlafwandler, Magnetisten, Seancen, 90-jährige Eishockeyspieler und hermaphroditische Straßen. Laut taz lief der Film auch auf der Berlinale - dort gibt es übrigens auch eine tiefergehende Rezension. Von Leuten, die Guy Maddin kennen.

Für mich viel bedeutender: Ich bin gerade dabei, mich in diese Stadt zu verlieben. Nicht die Art ungestümer, von Aufbruchsgeilheit und Lust am Risiko geprägter Liebe, wie jene zu Riga. Eher nachhaltiger. Westlicher. Kanadischer.

Trailer nach dem Sprung!

 
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Are we facebooking again?

22. August 2008 - 11:15 (927) Uhr

Fragte gestern der freundliche Brite im Pub in der Jugendherberge. Und wie die facebooken! Gestern abend getrunken, heute eine Kontaktanfrage von jedem. Plus Fotos online. Fuck, sind die schnell.

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Konvertierprobleme

30. März 2008 - 1:09 (047) Uhr

Achtung! Technikgebrabbel voraus!
Warum dauert es eigentlich eine gute Stunde, bis man irgendeine Lösung gefunden hat, um aus der WAV-Datei (*.wav, 2.25MB) einer zum Diktiergerät zweckentfremdeten Casio-Digitalkamera eine MP3-Datei zu machen, die man hier einbinden kann? Warum kommt da bei jeder anderen Software als Foobar2000 (ich habs mit Kommandozeilen-Lame, VLC und CDEX versucht) nur unerträgliches Rauschfiepen raus? Und überhaupt!

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Ban Ki Moon @ NMUN 08

30. März 2008 - 12:50 (035) Uhr

Wie angekündigt war Carsten in New York bei der 2008er NMUN. Und Ban Ki Moon, seines Zeichens UN-Generalsekretär, hat zu ihm gesprochen. Und zu den 2100 anderen Studenten, die daran teilgenommen haben. Und das hat er gesagt:

 
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New York

26. März 2008 - 4:43 (697) Uhr

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kaefert.de

25. Januar 2008 - 7:30 (813) Uhr

lebt wieder und verweist hierhin.

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Party ohne

20. Januar 2008 - 3:24 (141) Uhr

Nüchtern feiern geht viel besser, als ich immer dachte. Und wieder hat mir der Job eine Erfahrung beschert, die ich sonst nicht gemacht hätte - auf Partys der Wodka-WG bleibt man nicht nüchtern, vor allem nicht auf der großen Abschiedsparty. Eigentlich.

Nur eine Frage bleibt: Gibt es eigentlich gutes alkoholfreies Bier? Krombacher und Warsteiner sind jedenfalls mehr Malzbier als Bier. Und Malzbier mochte ich noch nie, nicht einmal wenn es Kwass heißt. Aber vielleicht sollte ich mich da alter Erfahrungen bedienen.

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