“Hat mit der Isolation zu tun”

Winnipeg - jedenfalls seine Handelskammer - ist ziemlich stolz drauf, in der Mitte zu liegen. In der Mitte Kanadas und des nordamerikansichen Kontinents. Es sei daher von überall gut zu erreichen, heißt es.

Das ist Bullshit. In einem Land von der Größe Kanadas heißt das nur, dass Winnipeg von überall weit weg ist. Und das ist gut so. Denn laut der mir bisher unbekannten Seite allbusiness.com hat die unfassbar reiche, vielseitige Musikszene hier mit eben jener Isolation zu tun. Und die ist ungeachtet der Grüne beeindruckend: Ich war in den letzten drei Jahren nicht auf so vielen Konzerten wie in den vergangenen drei Wochen in Winnipeg. Und fast die Hälfte der Gelegenheiten habe ich noch ausgelassen. Morgen (2008-09-11) spielen nun Novillero (MySpace) im Pyramid Cabaret, die ich nicht nur schon einmal unwissentlich in einer Episode von Monk sah, sondern auch ziemlich klasse finde. Womit ich übrigens nicht allein dastehe (PDF). Um es nicht bei grauer Theorie zu belassen:

 
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Mehr zum anhören und runterladen gibts auf der Seite von Novillero.

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Kategorie: Lärmkunst, Winnipeg | Tags: , , , , , , , , , ,

Eine Reaktion zu ““Hat mit der Isolation zu tun””

  1. Jubiläum - this city will kill me

    [...] Ich erwähnte schon, wie großartig die Szene hier ist. Ich erwähnte auch schon, wie sehr ich mich auf Novillero [...]


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