WRITTEN ON August 26th, 2008 BY Carsten AND STORED IN Gemacht, Ich sach mal, Winnipeg

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Filmexperten kennen Guy Maddin. Ich nicht. Ich hatte nur das große Glück, gestern seinen jüngsten Film im Kino sehen zu können: My Winnipeg. Ein Film so absurd und witzig, dass ich aus dem Lachen – oder besser: dem profanen Lachen weit überlegenen Schmunzeln – nicht herauskam. Eine Liebeserklärung voller Abscheu an diese schlafwandelnde Stadt an den Forks unter den Forks, die jeder verlassen will und die doch niemanden gehen lässt. Wundervoll. Und so lehrreich! Nichts wusste ich über gestapelte Schwimmbäder und Flussmündungen, Schlafwandler, Magnetisten, Seancen, 90-jährige Eishockeyspieler und hermaphroditische Straßen. Laut taz lief der Film auch auf der Berlinale – dort gibt es übrigens auch eine tiefergehende Rezension. Von Leuten, die Guy Maddin kennen.

Für mich viel bedeutender: Ich bin gerade dabei, mich in diese Stadt zu verlieben. Nicht die Art ungestümer, von Aufbruchsgeilheit und Lust am Risiko geprägter Liebe, wie jene zu Riga. Eher nachhaltiger. Westlicher. Kanadischer.

Trailer nach dem Sprung!

 
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One Response to “Mein Winnipeg”

 
Jubiläum - this city will kill me wrote on September 18th, 2008 10:46 (907) :

[...] The Peg hat eine eigene Magie – man muss sich nur drauf einlassen. Aber das erwähnte ich ja schon. Und dann ist da noch die Musik. Novillero bei der "A Little Tradition"-Releaseparty im [...]

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