31. Mai 2007 - 5:57 (706) Uhr
Wenn die Chef-Oberprivatsphärezerstörerin, die Alleroberste aller Überwacher und Durchsucher, für ihr Treiben mit Aldous Huxley argumentiert, dann wundern mich keine Auswanderungsstatistiken mehr.
Aber wir haben heute nun einmal eine “schöne neue Technikwelt”, die sich auch Aldous Huxley nicht hätte träumen lassen.
Und wenn ich irgendwann dann lesen darf, dass Sklaverei doch die eigentliche Freiheit sei und wir heutzutage ja Überwachungsmöglichkeiten hätten, sowas hat sich der alte Orwell ja nicht träumen lassen!! Und was für eine Schande es doch wäre, das nicht konsequent auszunutzen… Dann bin ich nicht nur weg, dann ist es mir auch egal wohin. In Großbritannien sieht man die Überwachungskameras wenigstens. Und hört manche sogar.
Ach, Mist: So ziemlich genau das tut sie ja ein paar Zeilen nach Aldous Huxley.
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1 Kommentar » | G8, Ich sach mal, Schäublismen
30. Mai 2007 - 7:11 (758) Uhr
Mensch, Wolfgang, das ist doch was für dich: BoingBoing: Google Maps is spying on my cat
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30. Mai 2007 - 6:25 (725) Uhr

Ähnlich dumm wie ein falsches “nen”: Die eigene Hand anzünden. Nur geht man mir damit weniger auf die Nerven. (
Bild,
Lizenz)
“nen” ist die Kurzform von “einen”. Wer es anders verwendet, will mich entweder ärgern oder ist strunzhohl bis zur Schmerzgrenze - und darüber hinaus. Und beides regt mich auf. Wenn ich Sätze lese wie “Das ist nen Job, der..”, “das war nen Pro-Kaffee-Argument” oder “Das ist mir nen bisschen zu süß”, dann kann ich nicht anders, als mich so richtig über solche Leute aufzuregen. Fremdschämen ist davon nur ein Teil. Auch der Mangel ausan Respekt vor unserer geschundenen Sprache macht mir zu schaffen. Und vor allem, dass solche Leute offenbar echt nicht über die intellektuelle Kapazität verfügen, erfolgreich Stuhlgang zu haben. Sie verdreifachen nämlich die Zahl der Buchstaben, die sie beim gewaltverkürzen tippen müssen. Richtig gewaltverkürzt wäre nämlich in allen Fällen “n”. Und so blöd, beim Kürzen durch Dummheit nicht nur viel mehr zu schreiben (das D-R-E-I-F-A-C-H-E) als nötig, sondern genausoviel wie es richtig geschrieben wäre (ein = drei -3- Buchstaben, nen = drei -3-3 Buchstaben), das muss man erst einmal hinbekommen.
Edit: Habe einen Link mit einer möglichen Privatsphärenverletzung entfernt.
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5 Kommentare » | Ich sach mal
28. Mai 2007 - 12:00 (958) Uhr
In irgendeiner dieser dubiosen Toplisten, die derzeit wie Pilze aus dem Beden schießen, fand ich einen Link zu [Mindmeister](http://www.mindmeister.com). Mindmeister ist eine Webseite, auf der man [Mindmaps](http://de.wikipedia.org/wiki/Mindmap) erstellen kann. Und das sogar sehr gut und bequem - besser jedenfalls als mit den lokalen Programmen, die ich dazu bis jetzt ausprobiert habe. Leider ist die kostenlose Version in ihrem Umfang relativ stark eingeschränkt. Mindmaps machen kann man damit trotzdem gut:
Ich weiß, dass ich da über das Konzept der Mindmaps hinausgehe. Ich weiß, dass da zuviel Inhalt drin ist. Zumindest für Normalsterbliche. meine Gedanken sind so detailliert und umfangreich. Ätsch!
Das, wofür ich diese Mindmap erstelle, wird übrigens spätestens am Freitag hier veröffentlicht.
Edit: Eigentlich sollte in diesem Beitrag eine interaktive, klick- und bewegbare Mindmap stehen. Aber wenn die hier steht, dann lädt die Seite ab der Stelle nicht weiter…
Edit 2: Es scheint ein <iframe>-Tag unvollständig zu sein. Jedenfalls ist ein dementsprechender Bugreport in deren Forum. Geändert wurde von Seiten mindmeister aber noch nichts…Edit 3: Mindmeister hat auf meinen Bugreport reagiert und das Problem gelöst.
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4 Kommentare » | Campusleben, Rest der Welt, Schafft Wissen, Vernetzt
27. Mai 2007 - 9:45 (864) Uhr

Neue Mitbewohnerin aus Schweden
Über Gesellschaft freue ich mich immer. Erst recht über nette weibliche Gesellschaft - da freue ich mich sogar, wenn sie länger bleibt. Insofern bleibt zu hoffen, dass sich diese hübsche Dame namens Pachira Aquatica bei mir wohlfühlt. Ich habe sie aus Schweden zu mir geholt und werde jetzt versuchen, mit vorbildlicher Pflege und ungeteilter Aufmerksamkeit, meine Chancen bei ihr zu verbessern. Auch ihr Tischnachbar zur Rechten auf dem Bild ist übrigens neu bei mir. Ihn habe ich auch aus [Schweden](http://www.ikea.de) zu mir geholt, obwohl er eigentlich Russe ist. Dementsprechend verspreche ich mir von ihm auch Gesellschaft beim Genuss gesunden Gerstensaftes.

Mitbewohnerkandidatin
Doch diese beiden sind nicht die einzigen, die ihrer Befreiung von dort harren. Auch die Dame zur Rechten wartet dort auf mich. Nur bin ich mir bei ihr nicht so sicher, ist sie doch sehr groß. Außerdem weiß ich nicht, ob sie sich mit der restlichen Bevölkerung meines Zimmers versteht - immerhin sie ein recht kräftiger Typ, der sich nicht unbedingt mit Wohnheimspießermöbeln vertragen muss. Dafür kommt sie aber als Schnäppchen daher: Aufgrund eines Erbschadens geben ihre herzlosen Eltern sie für eine Adoptionsprämie von nur vierzig Euro statt derer fünfhundert her - hier träfen sich mein großes Herz und meine leere Brieftasche auf gar wunderbarem Niveau. Doch wäre dieses Heim ihrer angemessen? Könnte ich ihr die nötige Pflege entgegenbringen? Und vor allem: Habe ich auch die Mittel, um sie hier zu allererst aufzupäppeln?
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26. Mai 2007 - 11:13 (925) Uhr
An der rechten Seite seht ihr eine Spalte mit allerlei nützlichen Funktionen. Sovielen nützlichen Funktionen, dass diese Spalte verdammt lang ist. Das passt aber gar nicht gut zu meiner Angewohnheit, kurz und knackig zu bloggen. Wenn hier nämlich nur kurze Einträge stehen, dann ist die rechte Spalte viel länger als der eigentliche Inhalt, was ich hässlich finde. Da ich mich so schlecht von Dingen trennen kann, brauche ich Hilfe. Entscheidet für mich, welcher Teil der Spalte entbehrlich ist:
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2 Kommentare » | Technik
26. Mai 2007 - 2:36 (067) Uhr
Wenn ich kurz davor bin, zu explodieren, sei es wegen Alltagsmist oder der bewussten, absichtlichen Zerstörung unserer Demokratie, dann erheitert es mich, dass es doch noch Leute gibt, die ihren [Humor behalten](http://twitter.com/schaeuble).
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26. Mai 2007 - 1:29 (020) Uhr
…im Allerwertesten. So ist dieser Tag. Erst hetze ich kurz vor Ladenschluss in den [tag]Supermarkt[/tag], wusele durch die Regale, bis ich alle Einkäufe mühsam auf meinen Armen aufgeschichtet habe, dann stelle mich schwerst beladen in die monströs lange Schlange - nur um ganz vorn, so quasi schon am Bezahlen, feststelle, dass daraus nichts wird: Die Hosentasche ist leer. Anstelle des Portemonnaies - nichts. Also zurückgedrängelt, noch mal durch den Laden gehetzt und alles wieder verstaut. Nix wie weg da.
Daheim werden dann Pläne für den Abend gemacht. Wuppertal ist angesagt, da soll eine sehr interessante Feierlichkeit mit einer großen Auswahl guter [tag]Musik[/tag] stattfinden. Nur: [tag]Wuppertal[/tag] ist ne Ecke weg. Da ich derzeit ja aber Räder habe, ist das kein Problem. Also wird die offizielle [tag]Wegbeschreibung[/tag] ausgedruckt, die mich doch tatsächlich beinahe an der Haustür abholt. Um mich dann mitten in der Wüste auszusetzen. Mit verbundenen Augen. Da steht nämlich etwas von einem Autobahnkreuz, an dem man auf eine [tag]Autobahn[/tag] A46 Richtung Dortmund abbiegen soll. Es gibt zwar irgendwann auch ein Autbahnkreuz mit einer Autobahn Richtung Dortmund, aber das heißt ganz anders. Und außerdem hat die Autobahn die Nummer 42. Da im Pott ja jede Straße überall hin führt, beschließe ich, mich an den Plan zu halten. Aber da kommt keine A46. Dafür aber die holländische Grenze, und zwar immer näher. Irgendwann dann nehmn die Zweifel überhand und ich frage in einem Autohof nach dem Weg.
“Hahaha! Da hamse sich aber ziemlich weit verfahren! Da müssense ganz zurück und auf die A42!”
Nach einer Frustrunde bei McDrive gehts zurück auf die Bahn, die Musik ist mittlerweile ohrenbetäubend laut eingestellt. Und die Musik ist angemessen für meine Explosivität. Und dann steht da dieses Schild. Dieses eine, vermaledeite Schild, dass mir zeigt, wie weit ich in die falsche Richtung gefahren bin: 51km. Einundfünfzig Kilometer. Die ich wieder zurückfahren muss. Das sind dann einhundertundzwei Kilometer. Oder einhundertundzweitausend Meter. Oder eine gottverdammte Menge Sprit, der unter 1,40 pro Liter nicht zu haben ist. Eyjjjjjj… So kurz davor, echt, sowas gibts gar nicht! Diese verdammten, hirnamputierten unterbelichteten dämlichen miesen Kopien blöder Arschlöcher, die diesen in allen wesentlichen Belangen falschen Plan geschrieben haben. Eyjjj…. Wenn ich könnte, wie ich wollte! Alter… Und dann noch dieser kleine Idiot, der fuffzich Kilometer in die falsche Richtung gondelt, ohne sich zu wundern. Und ohne Geld einkaufen gehen will, ey, wenn ich den in die Finger kriege, dann!
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