Archiv für März 2007


Pornolize thiscitywillkillme

26. März 2007 - 1:09 (006) Uhr

Wenn Menschen zuviel Zeit und einen Humor der derberen Sorte haben, dann machen sie sowas.Wenn ihr selbst eine Seite pornolisieren wollt, dann klickt hier.

Und wenn Leute ganz sicher gehen wollen, dass sich eine Menge zwielichtiger Gestalten auf einen Eintrag verirren, dann verwenden sie gleich dreimal den Begriff “Porno” in einem Eintrag. Asche auf mein Haupt.

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Passendes Werbeumfeld

22. März 2007 - 1:56 (080) Uhr

Mercedes Bonz bei Spiegel Online
Ohne Worte.

Gefunden bei SpOn.

PS: Kennt eigentlich jemand den Namen von dieser Webseite, auf der man einen Schnappschuss von anderen Webseiten anlegen und diesen dann verlinken kann?
Update: Habs gefunden. Aber wie soll man sich auch einen so dusseligen Namen wie porden.com merken? Dafür gibts jetzt die Spiegel-Seite immer zum Anschauen, falls sich dort der Werbepartner ändert: Link.

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Bücherkauf im Internet: Booklooker und Buchticket

15. März 2007 - 1:59 (082) Uhr

Dieser Beitrag wurde gesponsert von trigami.com Hinweis: Dieser Eintrag wurde von trigami gesponsert.

Ich habe ja schon angekündigt, dass ich hier bezahlt schreiben würde. Bezahlt für die Tatsache, dass ich schreibe und nicht für die Meinung, die ich schreibe. Hier ist jetzt der erste Eintrag dieser Art: Vermittelt durch trigami schreibe ich eine Rezension des Bücherflohmarktes booklooker. Dafür bekomme ich 17,50EUR. Gemessen am Umfang ein Hungerlohn, aber gemessen an der Größe meiner Leserschaft ein Supereinkommen. Und bis jetzt habe ich nich nicht einmal das Gefühl, meine Seele verkauft zu haben. Aber zur Rezension:

Jeder hat schon einmal bei amazon Bücher gekauft. Und fast jedem werden dabei die Links zu weiteren Büchern - gebraucht wie auch neu - aufgefallen sein. Amazon ist nämlich neben einem Online-Kaufhaus mit Riesenangebot auch noch ein Online-Flohmarkt. Normalerweise ist das zwar ein klassischer Fall für eBay, aber gerade bei Büchern hat mich das Auktionshaus nie ganz überzeugt. Macht ja aber nichts, denn da gibt es ja noch spezialisierte Seiten. Zum Beispiel booklooker und Buchticket - die beiden Seiten, die ich für mein Lesefutter benutze. Booklooker kenne ich dabei schon länger, intensiver benutzt habe ich aber Buchticket - immerhin stammt daher fast meine gesamte Fachbuchausstattung für das Studium.

Erster Blick

Booklooker-Startseite
Sehr ähnlich: Die Startseiten von booklooker und…
Auf den ersten Blick ist nicht viel Unterschied auszumachen: Beide Seiten präsentieren sich in einem blau-weiß-roten Drei-Spalten-Layout, das so auch 2004 schon funktioniert hätte (und soweit ich mich erinnere auch hat). Das ist kein Problem, im Zeitalter von Schlagschatten, Pastellfarben und sich spiegelnden Beta-Logos mit abgerundeten Kanten doch eine Abwechslung. Größere Unterschiede lauern da schon unter der Haube: Das Buchticket-Startseite
…Buchticket.
Funktionsprinzip ist völlig unterschiedlich. Während man beim buchticket eigene Bücher gegen bis zu fünf Tauschtickets eintauscht, die man dann wiederum gegen neue Bücher eintauschen kann, ist booklooker ein klassischer Bücherflohmarkt: Private und kommerzielle Anbieter bieten hier neue, gebrauchte und antiquarische Bücher zum Verkauf an.

Angebot

Den Eigenangaben auf der Startseite zufolge hat booklooker mit beinahe zwölf Millionen gebrauchten Büchern gegenüber nur gut 700.000 bei Buchticket einen praktisch uneinholbaren Vorsprung. Und tatsächlich bin ich bei buchticket von Zeit zu Zeit auf Lücken gestoßen, war allerdings meist mit dem gefundenen zufrieden. Bei booklooker muss man, um sinnvoll die Suche durchführen zu können, die Ergebnisse auf gebrauchte Bücher beschränken - denn die Buchpreisbindung gilt auch im Internet und man hätte somit keinen Vorteil mehr von der Plattform. Schließlich gibt es neue Bücher bei Amazon und vor allem im Buchladen um die Ecke versandkostenfrei. Sowohl booklooker als auch Buchticket haben an den Kernbereich der Bücher noch weitere Medien angeschlossen. Bei Booklooker lassen sich noch Filme auf DVD sowie Musik kaufen, bei Buchticket gibt es zusätzlich noch gebrauchte Software.

Verkauf

Der Verkauf gestaltet sich bei beiden Plattformen vergleichbar einfach: Im ersten Schritt tippt man die ISBN-Nummer des Buches ein und bekommt dafür im zweiten Schritt eine bereits weitestgehend ausgefüllte Maske, die bei booklooker sogar schon ein Umschlagbild enthält. Jetzt noch den Zustand beschreiben und vielleicht noch das ein oder andere werbende Wort dazu - fertig! Bei booklooker fällt allerdings beim Verkauf eine Provision in Höhe von 6,9% an, die der Verkäufer zu tragen hat.

Fazit

Trotz des kleinere Angebots: Für einen armen Studenten wie mich, der zwar ein paar alte Bücher, aber keine müde Mark hat, ist Buchticket erst einmal das attraktivere Angebot. Obwohl das Angebot dort viel kleiner ist, ist es immer noch ausreichend und der unentgeltliche Austausch hat nicht nur Charme, sondern schont auch die Geldbörse. Hat man allerdings mal all seine Tickets aufgebraucht, einen Euro über oder ein Buch nicht gefunden, ist das riesige, günstige Angebot von booklooker die Bücherquelle der Wahl. Bequemer ist es außerdem - denn um dort ein Buch zu kaufen, muss ich nicht erst ein anderes zur Post bringen.

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Frühere Kreativleistungen

3. März 2007 - 10:40 (944) Uhr
Kitchen Magazine
Küchenmagzine sahen auch mal anders aus.(Bild)

Manchmal findet man Spuren von sich selbst im Internet, die einen selbst schockieren. Das dürften wohl sogar die meisten sein, denn Spuren, die man erst wiederentdecken muss, stammen ja logischerweise aus einer mehr oder weniger fernen Vergangenheit und die Leute neigen dazu, diese peinlich zu finden.
Manchmal findet man aber auch etwas, das einen amüsiert oder einem gar gefällt. Dieses Bild in meinem Flickr-Account beispielsweise. Ich erinner mich nur noch dunkel, wie es damals dazu kam, aber ich glaube, es gab da eine Seite, auf der man mit wenigen Klicks aus einem bei flickr gehosteten Bild ein Magazincover machen konnte. Ich entschied mich für ein Haushaltsheft, wie man sieht.

Bild-Adresse von Zensur-Flickr zu [Freundlich-23](http://www.23hq.com) geändert.

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Whip somebody’s ass

3. März 2007 - 4:02 (168) Uhr

Einfach nur großartig. Ich mag den Mann. Und den Song.

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Konsequent

1. März 2007 - 10:38 (943) Uhr
Medienpreis samt Bilderrahmen in fürsorgliche Hände abzugeben
Medienpreis samt Bilderrahmen in fürsorgliche Hände abzugeben (Bild: ebay)

In Hamburg wurde der LeadAward verliehen. Irgendein Medienpreis mit Binnenmajuskel, dan man mancherorten mit dem Oscar vergleicht, woanders aber eher für tonnenwürdig hält. Zu letzterer Kategorie zählt sich auch die Titanic - und die bleibt konsequent:

Aus Platzmangel abzugeben: Ein “LeadAward” 2007 in Bronze für das “Cover des Jahres - Titanic Nr. 10/Kohls Mädchen packt aus”, schön stabil gerahmt, mit Passepartout und hinter Glas mit Dingern zum Aufhängen hintendran! Kann man gut für ein anderes Bild nehmen (Rahmengröße ca. 31 cm auf 41,5, cm, Bildgröße DinA4), wenn man die Urkunde rausnimmt und wegwirft!

Das gute Stück gibts also bei eBay zu erwerben. Na dann mal viel Spaß beim Bieten!

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Bloghurerei und bezahltes Schreiben

1. März 2007 - 4:53 (703) Uhr

Hier geht momentan echt die Post ab. Die versammelte deutsche Blogprominenz diskutiert, ob und wie und warum Werbung auf bzw. in Blogs in Ordnung ist. Einer der weniger prominenten Diskutanten ist Remo Uherek von trigami. Trigami ist eine Seite, die den Kontakt zwischen Bloggern und Unternehmern, die gern ihre Produkte in Blogs besprochen sehen wollen, herstellt. Die Unternehmer bezahlen dafür, die Blogger sagen recht eindeutig, dass sie Geld für den Beitrag bekommen. Einige halten das für Prostitution, andere für eine legitime Zusammenarbeit.

Ich meine gar nichts, ich probier’s aus. Erstens brauche ich immer Geld und zweitens geht Probieren bekanntlich über Studieren. Zudem sich ein Werbepartner bei mir gemeldet hat, der für mich als armen Bettelstudenten wirklich interessant ist. Der Test läuft, im Laufe einer Woche von zwei Wochen bekommt ihr das Ergebnis, das Unternehmen seine Rezension und ich meine Kohle. Und dann wissen wir alle mehr.

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In Kanada hat man Terrorismus verstanden

1. März 2007 - 3:27 (143) Uhr
Cleverer Kanadier
Clevere Kanadier: Nicht nur den Trick mit den Ahornsamen, auch den mit dem Terror haben sie raus (Bildnachweis)

Ist ja schwer politisch hier in letzter Zeit.. Bleiben wir dabei!
Im Kanadischen Parlament stand gerade eine Erneuerung der Anti-Terror-Gesetzgebung (slashdot verglich das Gesetzesvorhaben mit dem US-Amerikanischen Patriot Act, hier wäre es also in etwa der Otto-Katalog) zur Abstimmung. Sie wurde abgelehnt. Das ist großartig, ebenso wie die Begründung.

Die Gesetze seien irrelevant, noch nicht zur Anwendung gekommen und auch nicht nötig, um Terrorpläne aufzudecken, so die liberale Partei.

Endlich mal jemand, der das verstanden hat. Wenn Polizei und Geheimdienste im Rahmen ihrer rechtsstaatlichen Möglichkeiten gut und gewissenhaft arbeiten, lassen sich Terroranschläge verhindern. Verlassen sie jedoch diese rechtsstaatlichen Möglichkeiten, ist das gar nicht mehr nötig. Die Terroristen haben dann gewonnen. Irgendwer warf mal eine Frage in den Raum: “Wie kann es sein, dass die Regierungen demokratischer Staaten auf Bedrohungen der Demokratie reflexhaft damit reagieren, diese Demokratie abzubauen?” Gute Frage, finde ich. Wenn jemand die Antwort kennt: Her damit! Bis dahin werde ich solches Verhalten weiter schlicht als töricht betrachten.

(Bild von Gilles Gonthier unter einer CC-Lizenz)

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