Hitlerjung im Dönerladen

Hitlerjung im Dönerladen

Für einen arbeitslosen Rechtsradikalen ist es zumutbar, für eine Institution zu arbeiten, welche die Integration von Ausländern zum Ziel hat.

Das hat laut netzeitung das Sozialgericht Dortmund entschieden. Meine bescheidene Meinung: Vollkommen zu recht! Daraus sollte man ein Programm machen: Wer hier schreit “Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!”, darf zwei Wochen beim multikulturellen Jugendzentrum aushelfen, ein Betriebspraktikum beim Dönermann um die Ecke machen oder in jedem anderen Betrieb - solange der nächste Vorgesetzte eine lesbische schwarze Behinderte ist oder zumindest aus einem anderen Teil der Welt kommt.

Kann mir kaum was schöneres vorstellen als das verquaste Weltbild eines selbsternannten Superdeutschen an der Realität zerplatzen zu sehen.

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