Archiv für Oktober 2006
BeungBeung
31. Oktober 2006 - 4:03 (169) UhrGermanismen sollen im Englischen ja was ganz tolles sein. Entweder nazireferierend oder intellektuell verbrämt. Gut, ersteres sieht man immer mal wieder, aber wo bleibt das Dichter und Denker-Deutsche? Hier mal ein Zeitgeist, da mal ein Kulturkampf - alles langweilig und schon gesehen. Nur bei BoingBoing nimmts langsam Überhand - zum Beispiel mit dem Pseudoüber-uber: Da gibts natürlich über-nationalists, aber auch Video-Ubersites und sogar Ubergeeks, die mal Pornostars waren.
Aber auch das ist noch nicht wirklich beeindruckend; dem aufmerksamen Leser sogar geläufig. Gestolpert bin ich nur ein “ersatz praxinoscope for all of you optics junkies“. Und als ich dann von den mensches bei meinem Lieblingsradiosender las, wusste ich endlich, wie sich “gedownloaded” für Englisch-Muttersprachler anfühlt.
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Brechreiz
28. Oktober 2006 - 4:18 (138) UhrIch bekomm bei
sowas immer Würfelhusten.
Und frage mich: Wie hoch ist eigentlich meine Hemmschwelle, mich und andere in die Luft zu jagen, wenn mein Kind, Geschwisterchen, meine Freundin oder Mutter so zu einer “mumienartigen Leiche” mit “komplett verschrumpelter, schwarz-grüner Haut” gemacht wurde?
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25. Oktober 2006 - 3:17 (095) UhrMeldet sich da grad die Sau zum Treiben? So zumindest muss es heutzutage doch scheinen…
Aber zunächst zum Fall: Das berühmte studiVZ hat in letzter Zeit technische Probleme. Immer mal wieder geht was nicht, hakelt die Seite oder ist gar nicht mehr zu erreichen. Nach eigener Aussage liegts am Hoster/Carrier, der da nicht auf Beschwerden reagieren soll und außerdem laut Ehssan Dariani Bestellungen verschleppt. Wenn das stimmt, sind erstens die Zugriffsprobleme bei den Wachstumsraten kein Wunder und zweitens die technischen Verantwortlichen ein Witz - schließlich gehts da nicht unbedingt um ein kleines Portal. Ganz dumm ist es dann natürlich, bei öffentlichen Beschwerden darüber die Markenanwälte loszuschicken.
Oder wird schlussendlich jemand ganz anderes die Sau? Denn wird so eine Sau getrieben, ist das natürlich für ihr Opfer eine Wohltat: Da werden Schultern geklopft, Anwälte verteufelt, Prozesszuschauer zusammengetrommelt und dergleichen mehr. Eine Riesenimagekampagne also - immerhin wären studiVZler dann die Guten, das unschuldige Opfer. In genau die Kerbe schlägt Ehssan Dariani auch schon kräftig rein, ohne allerdings auch nur anklingen zu lassen, dass dort letztlich nicht ein armer kleiner Privatblogger schreibt, sondern eine Ltd. mit einem 800.000-Nutzer-Portal und ein paar Milliönchen in der Hinterhand:
Müssen alle Journalisten, Blogger und Privatpersonen rechtliche Schritte von Markenrechtlern grosser Konzerne befürchten?
Gleich zu Anfang mit aufgesprungen ist Andreas Dittes, der ohnehin in schöner-Regelmäßigkeit über das studiVZ berichtet. Gut, das ist nichts verwerfliches und muss gar nichts bedeuten, schließlich hat Unister es sich ja kräftig mit ihm verscherzt. Andererseits hat Unister da auch gesagt, dass studiVZ mit Herrn Dittes in Jobverhandlungen stünde:
Im besagten Telefonat hat Andreas Dittes gegenüber Thomas Wagner erwähnt, mit
STUDIVZ, DEM DIREKTEN WETTBEWERBER VON UNISTER, IN
JOBVERHANDLUNGEN zu stehen bzw. gestanden zu haben. Rührt daher vielleicht
die Motivation von Herrn Dittes , Unister wiederholt anzugreifen?
Dem wurde auch nirgends widersprochen. Halten wir also fest: Es gab eine ganze Zeit lang eine Menge schlechte Presse über studiVZ’s ärgsten Wettbewerb. Auslöser: Andreas Dittes. Jetzt hat studiVZ die Aussicht, selbst wunderwirkende Opferpropaganda zu bekommen und ganz vorn dabei ist wieder: Andreas Dittes.
Das lässt einen doch grübeln, wo jetzt der Schuft sitzt, oder? Sinds die bösen Technikfirmen oder ist es ein Startup, das sich für ganz besonders gewitzt hält? Ich hab keine Ahnung, ich weiß nur, dass es spät ist und ich Nachts auch gern über die Bedeutung der Zahl 23 spekuliere. Vielleicht sinds also alles Hirngespinste. Vielleicht aber auch nicht.
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23. Oktober 2006 - 4:58 (665) UhrWas isn da los? Liegt das daran, dass jetzt bald Halloween ist? Und wann genau ist das eigentlich?
Und vor allem: Was kann man mit 20.000EUR in kleinen, gebrauchten Scheinen noch alles machen?
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23. Oktober 2006 - 1:44 (530) UhrEinfach mal das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.



