Es geht wieder los.
Es gibt Firmen, die vertreiben ihre Ware über das Internet. Haben eine schicke, interessant aufgemachte Webseite - und trotzdem nicht den blassesten Schimmer davon, wie das Internet funktioniert. Oder sie haben zumindest Anwälte, die davon nicht den allerblassesten Schimmer haben. Eine solche Firma ist flyerpilot.de.
Noch dazu rennt man da offenbar mit geschlossenen Augen und Ohren durchs Leben: Denn obwohl mit Transparency gerade das große Sautreiben quer durch das Internet veranstaltet wurde, auch wenn selbst eine solch große Organisation noch einige Zeit brauchen wird, um den Dreck wieder loszuwerden (Merke: Das Internet vergisst nie!) und auch wenn die selbst juristisch den Kürzeren gezogen haben: flyerpilot.de hat hessi abmahnen lassen. Weil er sich kritisch über deren Service geäußert hat. Wohlgemerkt kritisch, nicht schmähend: Hier kann man Auszüge nachlesen.
Nun gut, beginnen wir das Spiel von vorn. Spielen wir es immer wieder, auch wenn es irgendwann ermüdet. Nur wer zuerst aufigibt, das wird sich dann zeigen.
Ach ja, diesmal ist die Geschichte wenigstens für einen kleinen Lacher gut: Der liebe Herr Anwalt wirft Hessi vor, dass er bei der Googlesuche nach flyerpilot zu weit vorne steht. Außerdem will er sich mit Google in Verbindung setzen - damit die ihm ihren Ranking-Algorithmus verraten.
Verwandte Beiträge:
Kategorie: Artikel 5 GG, Gerechtigkeitsinn

