So wahr

Donald ist ne arme Sau. Alleinerziehend mit Drillingen (!!!) von denen niemand weiss wo sie herkommen, vermutlich nicht einmal Donald selbst. Einen Onkel der ihn komplett tyrannisiert und der so etwas wie “Blut ist dicker als Wasser” wohl als hochgradige Beleidigung versteht. Einen Schuldenberg, den keine normale Ente jemals wieder abtragen können wird. Keine Hosen (ein Zustand übrigens, der Goleo ziemlich glücklich zu machen scheint). Eine Freundin, die sich nie sicher ist, ob sie mit ihm zusammen ist, und das nun schon seit Jahren. Und EIN Typ, der ihm immerwieder vorführt, wie sinnllos all sein streben nach Glück ist

Damit hat der Gutste ja so recht. Und wirklich für den Weltfrieden gebloggt. Im Lustige-Taschenbücher-Alter (geht das eigtl. je vorbei?) fühlte ich mich immer zum großen Donaldisten berufen, wollte der Welt von dieser Ente und ihrem Schicksal erzählen - was gerade in Zeiten der Vogelgrippe-Hysterie bitter nötig wäre.

Nilzenburger hat sich aber entschieden, sein Unrechtsbewusstsein (wäre Gerechtigkeitssinn nicht der bessere Begriff?) mit sich selbst auszumachen und will es nicht “zu Attac tragen”. Sollte man sich nochmal überlegen: Zumindest zu Campact ist der Weg. Es sind nämlich nur ein paar Klicks und man hat seinem Volksverrätervertreter eine schicke kleine Email geschrieben.
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