Rigaer Allerlei
11. November 2005 - 5:01 (709) UhrWahnsinnsparty am letzten Wochenende, der Umzug ist in trockenen Tüchern und es gibt eine Menge neuer technischer Spielereien - wenn das mal nicht genug ist, um einen längeren Eintrag zu rechtfertigen. Aber ganz der Reihe nach:
Letztes Wochenende: Den Freitagabend haben wir mit etwas begangen, das als Nationenabend geplant war. Will sagen, dass wir uns in Georgos Wohnheim getroffen zu haben, um nationale Köstlichkeiten auszutauschen: Griechisches Mussaka von Georgos, italienisches Tiramisu von Giulia und, da niemand an deutschem Essen interessiert war, Warsteiner und Franziskaner von Carsten. Da für Britta so nichts deutsches mehr übrig war, brachte sie den lokalen Teil des Abends mit: Ein gutes Fläschchen Wodka. Um es zusammenzufassen: Das Mussaka war ein Desaster, geschmacklich wie auch in jeder anderen Hinsicht, das Tiramisu sah aus wie… naja, jedenfalls nicht wie Tiramisu, schmeckte aber hervorragend und beim Bier/Wodka kann man ja nichts verkehrt machen. Selbstverständlich fand der Abend dann noch seine Fortsetzung in der Innenstadt, aber das war nur die normale Party. Viel
interessanter war dann schon der Samstagabend: Guys (Guy ist ein englischer Freiwilliger, der dasselbe OnArrival-Seminar besucht hat wie ich) Geburtstagsparty. Alle erreichbaren Freiwilligen wurden zusammengetrommelt und dann Riga im Sturm genommen! Treffpunkt war
zuerst das Lido in der Altstadt, das lettische Delikatessenrestaurant, das bei keinem Rigabesuch fehlen darf. Da flossen dann auch zu zünftiger lettischer Kost die ersten Biere. Die dann gleich vom einen oder anderen Glas Guinness aus dem Irish Pub Gesellschaft bekamen, denn
Tim McShanes war die nächste Station. Nach dem eine Splittergruppe -mich eingeschlossen- im belle epoque ein paar Absinth getankt hatte, endete der Abend geschlossen beim ausgelassenen Tanz in einem Club, dessen Name mir bis heute unbekannt ist. Daheim war ich dann irgendwann
zwischen sechs und sieben… Auch wenn die Beschreibung wieder danach klingt: Der Abend war kein bloßes Besäufnis. Immerhin war der gesamte Konsum über fast zwölf Stunden verteilt…
Der Umzug: Naja, verständlicherweise war ich den Rest des Wochenendes dann ziemlich erledigt, aber trotzdem fand ich mich bereits am Dienstag im Tequila Boom wieder. Fragt nicht! Ich war dagegen! Egal, darum gehts jetzt nicht. Jedenfalls klingelte dann mein Handy und Julius teilte mir das mit, was ich euch im letzten Eintrag schon verraten habe: Die haben eine neue Wohnung und ein Platz für mich ist auch noch frei. Tags darauf hab ich den Gutsten in der alten Wohnung besucht, die andern Leute kennengelernt und bis fünf Uhr morgens Shisha geraucht… Dabei wurden dann die letzten Details besprochen: Am 21.11.
zieh ich um!
Die Technik: Ihr seht da oben ein paar zusätzliche Seiten… Für den geneigten Leser dürfte “Lesenswert” am interessantesten sein, denn da erscheinen, stündlich aktualisiert, meine neuesten Lesezeichen. Zusätzlich werdet ihr jetzt noch zu Nummern degradiert und durchgezählt, könnt mein Wetter verfolgen und wenn ihr mal ganz runter scrollt, könnt ihr euch sogar per Email über neue Einträge informieren lassen.

