Frost und sonst so

So, in den letzten Tagen hab ich mein Prinzip umgekehrt: Viel erlebt und wenig geschrieben. Aber eines nach dem anderen…

Freitag und Samstag war ich feiern - welch eine Überraschung. Natürlich wars lustig etc., aber trotzdem werd ich mich bei den Details kurz fassen. Bin nämlich gerade unmotiviert.

Also, Freitag waren wir zum ersten Mal in diesem Studentenladen, der angeblich durch gute Livemusik glänzt. Ich hatte ja was in Richtung Hafenklang erwartet oder zumindest erhofft, aber zumindest da war das ne ganz normale Disko. Naja, lustig wars trotzdem und ich nichtmal betrunken, was mich vor dem Hangover am nächsten Tag rettete. Da brauchte ich nämlich all meine Kräfte, da Antoine, der Franzose vom OnArrival-Seminar sich angekündigt hatte. Zusammen mit ihm und einer Menge anderer FranzosInnen -fragt mich nicht, wo die alle herkamen- zogen wir dann um die Häuser, haben lecker Pizza gegessen etc.pp. Trotzdem bin ich wieder recht nüchtern geblieben und war sogar schon früh, will sagen so gegen drei oder vier, wieder daheim.

In der darauffolgenden Sonntagnacht erholte ich mich dann von den Folgen dieses Wochenendes…

Naja, eigentlich hatte ich darauf ja eine geruhsame Woche geplant, aber als Paul, der katalanische Traveller, nach dem Sprachkurs dann vorschlag, man könnte doch gemeinsam noch auf ein Bier in den Irish Pub gehen, war der Vorsatz gefallen… In derselben Nacht hatten wir hier übrigens den ersten Frost dieser Saison, nur so am Rande.

Am Dienstag dann bekam ich gleich vier SMS, was ich davon hielte, noch auf eine Shisha und ein Bier loszugehen. Okay, Shisha hat mich gleich begeistert, die Begeisterung fürs Bier, bzw. den Tequila, kam dann draußen: Stürmisch, kalt, nass… Ja, so nass und kalt, dass der erste Schnee fiel. Naja, der Abend endete dann wesentlich exzessiver, als ursprünglich geplant. Und kostete mich neben ner Menge Geld mein Handy. Selbst schuld… Fakt ist jetzt jedenfalls, dass ich erstmal ne Pause brauche.

Das “depressed” steht da unten übrigens nicht wegen des erlittenen materiellen Verlustes, sondern wegen schlechter, sehr schlechter Neuigkeiten von einer ausgesprochen guten Freundin, die ich hier wohl nicht öffentlich darlegen sollte.

EDIT: Da hat sich wohl ein fataler freudscher Fehler eingeschlichen: Ich sprach nicht von einer schlechten, sondern einer ausgesprochen guten Freundin… Sorry!

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